2017 

 

 

die mit sich selbst vereinigte schöpfung ist die vernunft, die sich von innen und von aussen offenbart, als mathematik bis zum tod des todes und seiner verwandlung in leben

 

erweiterte reformation

das fallen der klostermauern

das fallen der kirchenmauern

 

die zeit der gegensätze - person und evolution zb - und der unfreien beziehung zum eigenen ist vorbei. die gefechte zwischen theismus und atheismus sind von gestern. der sohn unterwirft sich dem vater, so dass er als zweite person der trinität nicht mehr existiert. und der vater ist nicht mehr vater, sondern alles. was auch heisst die ganze vergangenheit, nicht trennend aktuell.

 

der vergleich der religionen und die erwägung zu den optionen, die sich für jesus ergeben hätten ohne seinen gang nach jerusalem, geht mir etwas zu schnell. gerade Sie, herr kramm, der Sie uns Ihre ersten meditationsversuche als hölle beschrieben haben, müssten doch wissen, dass buddha im lotussitz auf seine weise auch ein gekreuzigter war. in seiner asketischen phase war er fast ums leben gekommen. darum brach er sie ab und widmete sich als verlassener mit nachdruck der versenkung, starb bei lebendigem leib und kam zur erleuchtung. bei jesus stellt sich die frage, ob gewaltlosigkeit nicht auch heissen würde, keine gewalt zu provozieren. die elementarste wahrheit ist in allen religionen dieselbe, und sie zeigt sich nicht nur in den religionen. überall unvollständig vervollständigt sie sich in der gegenseitigen durchdringung und vereinigung der religionen und nicht-religionen.

 

man sollte, finde ich, nicht immer gleich von opfertod sprechen. "einer ist gestorben, darum sind alle gestorben", sagt paulus. damit sagt er, dass sie in einem neuen leben wandeln. das genügt. jesus hat sich möglicherweise von einem bestimmten moment an gesagt: "ich bin offenbar das sühnopfer, von dem jesaja 53 spricht." vielleicht wurde seine geschichte erst später so interpretiert. dass der sohn vom zorn des vaters getroffen wird, bedeutet, dass er von der konsequenzen der verdrängung der wahrheit (rm 1.18), eines unwahren lebens getroffen wird. er erleidet an unserer stelle den physischen tod, was für uns die alternative todesstrafe möglich macht, die darin besteht, dass wir während des lebens mit ihm sterben und in einem von grund auf erneuerten leben wandeln. dass der sohn vom zorn des vaters getroffen wird, bedeutet, dass gott seinen zorn auf sich selbst nimmt. der zorn des vaters stirbt mit dem sohn. anselm von canterbury hat darin recht, dass nicht nur die welt mit gott, sondern auch gott mit der welt versöhnt wird. es würde mich nicht verwundern, wenn in andern religionen und in nicht-religionen dasselbe anders auch gefunden werden könnte.

 

der sohn unterwirft sich dem vater, so dass er als zweite person der trinität nicht mehr existiert. und der vater ist nicht mehr vater, sondern alles. auch die ganze vergangenheit. nicht trennend aktuell. (1kor 15.28)

 

vater und mutter

freund und freundin

nie auf eines beschränkt

das ineinander von allem

 

wir leben in einer zeit der mutation des rationalen zum arationalen, der freien beziehung zum rationalen und prärationalen, was auch heisst der freien beziehung zum eigenen. in dieser zeit geraten mehr menschen in die dunkle nacht, von der die mystische tradition spricht: die nacht der sinne, eine behinderung der wahrnehmung, und die nacht des des geistes, eine behinderung des denkens, beides begleitet von einer psychogenen behinderung der körperlichen kräfte - und zugleich das genaue gegenteil einer behinderung. die einen lebensmöglichkeiten verschliessen sich, andere eröffnen sich. 

 

ja, die vier oder, je nach zählung, fünf particulae exclusivae reformationis interpretieren einander gegenseitig und sagen alle ein solo deo aus. als fünftes gilt traditionsgemäss das solo verbo. mein erweiterungsvorschlag: sola revelatione, dass das alles nur aufgrund von offenbarung verstanden werden kann. das liebesgebot, das vornehmste gebot, bestimmt unser verhältnis zu homosexuellen mitbürgerInnen. auch das wort deus ist ein stückwerk. dass das sola gratia in der feier "500 jahre reformation" in den vordergrund gestellt wird, erscheint einerseits als vernünftig. es beschäftigt uns heute aber eine andere frage: wenn wir geschaffen werden, ist es dann eine besondere gnade, ist es dann nicht selbstverständlich, dass wir auch mindestens menschenwürdige verhältnisse vorfinden? ein anfang des verstehens könnte sein, dass wir aus dem universum entstanden sind, das in vieler hinsicht unwirtlich ist, aber nicht nur. sola scriptura und solus christus klingen im dialog der religionen und nicht-religionen befremdlich - es sei denn, man erkennt in 1kor 15.28 eine selbstrelativierung der schrift, alles in allem, nicht nur die aus der jüdisch-christlichen tradition haben den andern etwas zu sagen, sondern auch die andern ihnen, und den rücktritt von christus als herr der welt, der hinter die alles verändernde vereinigung von allem mit allem einen schritt zurücktritt. sola scriptura heisst in der reformationsgeschichte "die schrift vor der tradition". da kann man sich fragen, ob nicht die katholische kirche recht hat, wenn sie es anders herum sieht, oder schon gesehen hat. . . es lässt sich alles nicht einfach so festlegen, es bleibt wohl tatsächlich "nur" die verheissung offenbarung.

 

nicht die trennung von göttinen und göttern, sondern ihre integration. ihre transformation. das kreuz ist, lange vor dem christentum, ein lebenszeichen, ein fruchtbarkeitssymbol, ein mehrfachsexualsymbol. zuerst ist es ein lateinisches kreuz, dann wird es in den boden eingelassen und nimmt diese form an +. es geht nicht darum, fruchtbarkeitskulte, die die anteilnahme am leiden, wofür es nicht weniger ein zeichen ist, nicht kennen, wieder einzuführen. und doch glaube ich, dieses symbol sagt etwas aus, was in unserer dogmatischen tradition bei weitem nicht erreicht ist.

 

eine junge frau betritt das kulturzentrum. wir schauen einander an, wobei unsere blicke ein bisschen aneinander vorbeigehen. schönes haar, in ihrem gesicht etwas von sinnerfahrung. sie erweist sich als eigentümlich lebendig: begrüsst ankommende tänzer und unterhält sich lebhaft mit ihnen, wirft sich dann während des tanzens etwas mehr an sie als andere. "alt", sage ich mir, bin ich. da nicht mehr recht dabei. es geht mir aber ein wort nach, weil ich es als etwas verwegen empfand, das ich tags zuvor als kommentar zu einem beitrag in "bref" über dorothee sölle geschrieben habe: "der tod, und das heisst auch der tod des todes, ermöglicht uns die wahrnehmung von allem in allem." unter dem wort "alt" zeigt sich die buddhanatur, die alterslos ist oder jeden alters. und zuletzt denke ich, dass ich den entspannten blick, der mich auf die andere hinweist, die seit jahrzehnten - abgesen von kleinen blechschäden neurotischen verhaltens - mein unfallfreies zusammensein mit wesentlich jüngeren gewährleistet, nicht eintauschen möchte gegen das doch mit der zeit etwas übertriebene treiben. was hat das hier zu suchen? ich sehe keinen grund zur annahme, dass ich das nur "vorgebe". klaas hendrikse würde sagen, dass ich es mir "einbilde". damit beraubt er es aber seiner sehr gut begründeten zuverlässigkeit. im übrigen glaube ich nicht, dass ich auf die dortige umgebung den eindruck mache, ich würde eine religion praktizieren oder sogar "religiös" zu sein. es geht auch gar nicht um religion, sondern um die integration aller religionen und nicht-religionen in die alles verändernde vereinigung von allem mit allem, die - ganz elementar gesagt - ein faires verhalten ermöglicht. 

 

dass jesus fehlt, habe ich gar nicht gemerkt. danke für den hinweis. dass er fehlt, finde ich das beste. warum? nicht das ich wünschte, dass er bis zuletzt immer noch fehlt. es entsteht eine produktive leerstelle. die selbstverständlichkeit, mit der er immer der beste ist, gefällt mir nicht. was haben andere zu sagen? und wie sieht es aus, wenn ihre aussagen, inklusive derer von jesus, sich verbinden? "räume öffnen", da kann es drin sein, dass das christentum - incurvatum in se ipsum? - nicht einzig ist auf erden, im weltraum. der raum und der traum haben noch keinen inhalt, aber immerhin: die welt ist "im blick", und wir dürfen "vielfältig glauben". "von gott bewegt" - seit einiger zeit offenbart sich mir, was hinter dem wort gott steht, nicht durch das wort gott. dieses wort aktiviert in mir das rationale bewusstsein, mehr als entsprechende worte aus anderen religionen oder nicht-religionen. zudem stellt sich mir die frage, ob es bereits als wort einen patriarchalischen charakter hat, und ob es diesen loswerden kann. panta en pasin (1kor 15.28), die zukünftige vollkommenheit, als alles verändernde vereinigung von allem mit allem in der gegenwart, bei integration des paulinischen "theos", aber ohne vereinnahmende voranstellung, auch nicht als "thea", ist, was sich mir offenbart, vom anthropologischen aspekt her gesehen, zum utopischen und zum abheben neigend: meine "vision".

 

es ist sehr selten, dass man an einen kirchlichen anlass z'tanz gehen kann. vision 21 machte es möglich. mein gefühl war, dass hier weitgehend das traditionelle und damit patriarchalische und damit wiederum auch ein stück weit kindliche abgeht, wodurch die kirche sich von der welt trennt. konnte mich aber gut darin finden. meine frage ist: was offenbart sich? und das kann ja dann etwas anderes sein. hinten links, wo es niemand stört, war ich auch zum gebet z'tanz: die erfahrung, dass das alles andere ist als ein widerspruch. im moment, wo in der predigt vom heiligen geist die rede war, begegnete mir eine taube. kinder kamen dazu, und sie flog auf. zu ihrem vater aus england sagte ich: "this bird is the symbol of the holy spirit. your children have made it flie." er lachte und strahlte über das ganze gesicht. später wurde ich plötzlich bei meinem namen gerufen - von meiner ersten liebe aus dem jahr 1978. eine nachwievor sehr angenehme stimme. eine noch etwas ältere teilnehmerin, schon ganz in weiss, hatte ob meiner gepflogenheit, an dieser feier teilzunehmen, ein ganz feines lachen im gesicht. wunderbare erfahrungen, für die ich meiner kirche dankbar bin, die mir ja eben auch erlaubt, selber oder gar quer zu denken, anders zu glauben und zu handeln (oder zu beineln). 

 

bin im dritten satz etwas sehr in den slang geraten, wollte aber ein deutliches wort sprechen

 

"ich packe den ochsen!" sagt yaeko iwasaki, 25, 1935. sie erwachte, weil sie, während sie wach war, ins tiefschlafbewusstsein aufgenommen wurde. so entschlafen, packte sie den ochsen bei allem, was sie in ihrem alltag anpackte. andere sagen "alles ist buddha" oder tragen einen stock durch das universum. "ich musste nur ganz wenig auf das gaspedal gehen, und der ganze truck kam in bewegung", so meine wenigkeit 1978. "truck" etwa so unpassend wie "ochse", gemäss einer damaligen studienkollegin "das grausigste, ein kastrierter stier". "nichts ist losgelöst" (dalai lama), der fuss, der bewegt, seinerseits bewegt. via bewegtem bewegen, ochse und truck kommt man vielleicht dann zu einem passenderen wort - es sei denn, gerade das unpassende passt.

 

die mystische tradition sagt, es komme vor, dass die seele in eine dunkle nacht gerät. sie verliert, was sie tags zuvor noch hatte. beim erwachen ist dann einiges anders. auch jesus, sagt sie, sei von seinem vater verlassen worden, damit er einsehe, dass es noch anders ist.

 

die menschliche natur brauchen wir nicht zu verändern. sie ist erleuchtung. kinder spielen im garten mit nichts. vergleichbares können erwachsene auch - soweit die menschliche natur unter ihrere verblendung, aus dem, was sie überlagert, hervorschauen, hervorkommen kann. anhand des begriffs der natur lässt sich die menschliche existenz nicht vollständig verstehen. aber ich kann doch immerhin andeuten, dass es nicht nur darum geht, das denken zu verändern und durch das veränderte denken die welt, so bedeutsam dies auch ist.

 

für sich allein ist, was ina singt, noch tand

auch neue frauen braucht das land

und streuen Sie denn nicht in unsre augen sand?

dass es mehr liebe zum feind braucht

liegt doch auf der hand

 

dartellt - assoziation willhelm tell, der den hut nicht zieht

 

der alles erfüllende kuss

 

ist das herz wirklich herz und der verstand wirklich verstand, widersprechen sie einander nicht. die gute partie ohne gefühl ist nicht vernunft, sondern berechnung.

 

ohne einen gewissen grad an natürlichkeit

ist das leben nicht mehr leben

 

"das ich ist eine illusion", wird buddha zitiert. es ist eine illusion zu meinen,  w i r  täten etwas. wir bewegen uns nicht selbst. wir werden bewegt - und sei es dazu, uns selbst zu bewegen. so wie im buddhismus der mensch insofern eine illusion ist, ist es für die theologische tradition im christentum unmöglich, dass ein mensch etwas von sich aus (a se) sein oder tun kann.

 

die frage ist nicht die nach der angst, sondern die nach der offenbarung. im gegebenen kontext: was offenbart sich, wenn menschen verschiedener religionen und nicht-religionen einander begegnen?

 

mit bei keinem gegensatz stehen bleibenden grüssen

 

soweit wir während des lebens gestorben sind, können wir all diese koans, dogmen und paradoxa verstehen und durchschauen

 

soweit wir während des lebens gestorben sind, können wir frei denken - die unvernunft auf dem nullpunkt

 

das geheimnis liegt im "auch" - religionen sind nicht nur "von menschen geschaffene" phänomene, kommunikationssysteme und wie man sie immer bezeichnen will 

 

theologie ist die wiederherstellung des instinks. was mich peinlich berührte: dass es immer wieder so aussah, als ob die kirche der gesellschaft etwas zu sagen habe. einbahn. dass in der schrift das zu finden sei, was es braucht. einerseits ja, andererseits aber anders. da ist eine verengung am werk, die nicht überzeugen kann. das gilt es zu bedenken, wenn wir wollen, dass die ohne überanpassung sich interessieren, denen wir heute lehren "mein körper gehört mir".

 

mir hat die feier einiges gebracht, zb endlich etwas einsicht in die theologie zwinglis. trotzdem denke ich: jetzt geht's erst richtig los mit der reformation, mit der reformation der reformation und der erweiterten reformation. sozusagen das ende des christentums in sich, incurvatum in se ipsum.

 

der paradigmenwechsel im moment, wo jesus maria magdalena antrifft, noch gekennzeichnet von folter und kreuzigung, und doch, nicht zuletzt durch die begegnung mit ihr, wie neu geboren

 

der vater macht den grossen fehler, dass er den zuhause gebliebenen sohn nicht auch feiert. das ist, zusammen mit der auszahlung des erbes, der leichtsinn, den er auf seinen sohn vererbt hat. in einer früheren phase der predigt ist die sünde plötzlich da. (47:12) woher? die zukunft gehört in meinen augen einer kirche, die auch die jugendlichen, die über solche unstimmigkeiten und spürbaren verdrängungen stolpern, in sich hinein stolpern lässt, die den abgrund - in wort und musik - tiefer erkannt hat. vielleicht wird sie nicht mehr kirche heissen, weil die mauern zwischen ihr, dem atheismus, agnostizismus und skeptismus gefallen sind. trotzdem insgesamt: gefällt mir!

 

der ort, an dem die wahrheit ist (koan)

 

das wort, in dem die wahrheit ist

 

noch zum fehlenden an: da muss eine ann gewesen sein, von der hat er nichts verstanden. dank der auseinandersetzung mit vielen andern sieht er das heute anders, nehme ich an.

 

nichts, leere, japanisch ku, interpretiert als die abwesenheit von allem, was dem mitgefühl im wege steht, der erfahrung des lebens überhaupt 

 

grundlegend ist die offenbarung, die nicht auf polytheismus hinausläuft, sondern auf die aufhebung des gegensatzes zwischen monotheismus und polytheismus, die integration der vielen und damit die transformation der vielen und des einen, der alles verändernden vereinigung von allem mit allem, die auch maschine ist, aber nicht nur. die maschine mag ihr ähnlich sein, aber die ganze schöpfung als gleichnis: wesentlich ist das leben, das der maschine nicht eignet. die personähnliche, sich selbst offenbarende alles verändernde vereinigung von allem mit allem gewährleistet auch das rechte verhältnis von elektronischer und nicht-elektronischer welt. ich glaube nicht, dass es zu einer vollständigen technischen vernetzung des universums kommen wird. es ist bereits vernetzt. unser telepathisches wahrnehmungsvermögen wird zunehmen: das ferne sternbild und das schwarze loch als übergang in ein paralleluniversum, der von grund auf erneuerten welt, bilden sich in uns ab. soweit wir erkennen, dass das leben sich selbst ereignet, wird das auto, das von selbst fahrende, überflüssig. mit ihm auch die weltraumexpeditionen etc&co. wir werden das geheimnis des lebens mit einem minimum an technik entdecken, insbesondere auch die überlegenheit der kommunikation in natura gegenüber der elektronischen, die zwar ähnlich ist, aber eine unendliche reduktion darstellt. zuerst aber jetzt die digitalisierung. ;) alles gute! es wird nachher dann besser. und das zukünftige strömt andauernd in die gegenwart herein.

 

bis zur vr-brille werde ich es nicht treiben. ich verspreche mir mehr vom erleben der nicht elektronisch vermittelten welt. was ich aber finde: 2.0, das interaktive internet, fördert die dialogfähigkeit in natura.

 

könnten die inhalte der menschlichen geistesgeschichte fruchtbar gemacht werden, bräuchten wir keine künstliche befruchtung. das neue testament spricht von der hundertfachen gegenwart dessen, was man nicht beansprucht. (mk 10.30) zusammen mit meiner hundertfachen partnerin habe ich hundert kinder. Sie denken vielleicht, ich spinne. ich glaube eher, dass es für die menschheit da noch einiges zu entdecken gäbe. anfang 1972, kurz vor meinem 15. geburtstag, befasste ich mich mit der luft, dem boden und dem wasser und sagte mir: "in diese welt stelle ich keine kinder." das zieht sich bei mir durch, ohne dass ich mir einen zwang antun muss. eine kurze begegnung mit einem kind erfüllt mich. ich spüre kein verlangen, es immer um mich zu haben.

 

er hat sein leben in den letzten 2000 jahren immer noch mehr verloren und seine botschaft im dialog mit andern durch zahlreiche resets immer wieder aktualisiert

 

am besten geht es euch, wenn ihr tot seid, wie der ton des töpfers oder der töpferin. (vgl. rm 9.21) das wäre makaber, wenn es nicht bedeuten würde, in einem von grund auf erneuerten leben zu wandeln, in dem man alles anders sieht, gerne lebt, ohne das leben zerstören zu müssen. das wort gott kann verschiedenste assoziationen hervorrufen - und sei es die gotte, mit der wir nicht so recht zurechtkamen. das ende des lebens während des lebens ist zugleich das ende der negativassoziation.

 

das veränderungspotential von ethik und moral allein ist zu gering

 

ich sehe es als eine leistung von schrift und tradition, alles auf einen vater zurückzuführen, hinter allem etwas, worauf man vertrauen kann - auch wenn ich darauf komme: ja, vater, aber nicht nur

 

die mit sich selbst vereinigte schöpfung ist die schöpferin

 

der apfel als alternative zur versuchung

 

panta en pasin offenbart sich als thea, theos, gott, universum. . .

 

gemäss der mutation des rationalen zum arationalen, der freien beziehung zu rationalen und praerationalen inhalten, wahrheit nicht durch e i n e person

 

sie ist auch tanzpartnerin. dass die taxi-dancers nicht zum mit-nach-hause-nehmen sind, finde ich ok. sie kommt auch mit nachhause.

 

würde jesus wein als gastgeschenk mitbringen, würde ich ihn bitten, ihn in wasser zu verwandeln